Physical Address
304 North Cardinal St.
Dorchester Center, MA 02124
Physical Address
304 North Cardinal St.
Dorchester Center, MA 02124

Luft befeuchten kann Schleimhäute, Atemwege und Haut bei zu niedriger Raumluftfeuchtigkeit entlasten. Das Umweltbundesamt empfiehlt für Wohn- und Schlafräume einen Bereich von 40 bis 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit. Dauerhaft niedrige Werte können zu gereizten Augen, rauer Kehle und häufigeren Erkältungen führen.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Trockene Raumluft beeinflusst die Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen. Diese gelten als erste Abwehrlinie gegen Viren und Bakterien. Sinkt die Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter den empfohlenen Bereich, können sie austrocknen und ihre Filterfunktion einschränken.

Folgende Beschwerden stehen häufig in Zusammenhang mit zu niedriger Luftfeuchtigkeit, können natürlich auch andere Ursachen haben.
Bei dauerhaft niedrigen Feuchtigkeitswerten lohnt ein Blick auf das Raumklima.
Einige Personengruppen reagieren besonders empfindlich auf trockene Raumluft.
Hinweis: Werte unter 30 % relativer Luftfeuchtigkeit stuft das Umweltbundesamt als potenziell gesundheitsbelastend ein. Immungeschwächte Personen und Menschen nach einer Organtransplantation besprechen Fragen zur Raumluft am besten mit ihrem Arzt.
Bei 0 °C Außentemperatur und 70 % relativer Außenfeuchte sinkt die relative Luftfeuchtigkeit nach dem Erwärmen auf 21 °C Innentemperatur rechnerisch auf unter 20 %. Die absolute Wassermenge in der Luft bleibt gleich, der relative Anteil verringert sich durch die Temperaturerhöhung stark. Das erklärt den typischen Wintereffekt in beheizten Räumen.
Trockene Luft im Schlafzimmer fällt besonders ins Gewicht, weil Menschen dort sieben bis neun Stunden verbringen. Über diesen Zeitraum können trockene Schleimhäute ihre Schutzfunktion einschränken.
Gleichzeitig gilt: Steigt die Feuchtigkeit über 60 %, fördert es die Bildung von Schimmelarten an Wänden und schafft günstige Bedingungen für Hausstaubmilben. Wie Sie Schimmel aktiv vermeiden, lesen Sie in unserem Beitrag Schimmel vorbeugen. Das richtige Maß zählt.
Im Schlafzimmer die Luft zu befeuchten, funktioniert am zuverlässigsten mit einem leisen Verdunster oder Ultraschallgerät mit Hygrostaten. Der Hygrostat erkennt den aktuellen Feuchtigkeitswert im Raum und schaltet das Gerät automatisch ab, sobald der Zielbereich erreicht ist. Die Luftfeuchtigkeit bleibt damit im Zielbereich, auch wenn das Gerät die ganze Nacht läuft.
Für den Nachtbetrieb gilt außerdem: Das Gerät sollte unter 30 Dezibel arbeiten, damit der Schlaf ungestört bleibt.
Ein digitales Hygrometer zeigt Temperatur und Feuchtigkeit gleichzeitig an. Platzieren Sie es in der Raummitte und mindestens 50 cm von Außenwänden entfernt. Kältebrücken an Außenwänden verfälschen den Messwert nach unten.
Die Raumluft zu befeuchten, funktioniert mit verschiedenen Geräten. Welcher Befeuchter passt, um in Ihrem Zuhause die Luft zu befeuchten, hängt von Raumgröße, Lautstärke und Pflegebereitschaft ab.
Verdampfer erhitzen Wasser auf über 100 °C und geben dampfförmige Feuchtigkeit ab. Da das Wasser kocht, arbeiten sie keimfrei. Der Stromverbrauch liegt höher als bei anderen Typen. Solche Geräte sind meistens für Räume bis 20 m² sowie Haushalte mit Kindern und Allergikern geeignet.
Verdunster lassen Wasser über eine Membran oder einen Filter verdunsten. Sie verbrauchen wenig Energie und heben die Luftfeuchtigkeit beispielsweise in Büros und Schlafzimmern gleichmäßig an. Reinigen Sie am besten regelmäßig Behälter und Filter, da stehende Feuchtigkeit Keimwachstum begünstigen kann.
Ultraschallgeräte zerstäuben Wasser mit hochfrequenten Schwingungen zu feinstem Nebel. Sie arbeiten leise und effizient. Bei hartem Leitungswasser entstehen weiße Kalkflecken auf Möbeln. Destilliertes Wasser oder ein Entkalkungsfilter lösen das Problem. Ultraschallbefeuchter eignen sich gut für größere Räume und Haushalte mit langen Heizperioden.
Sie können Zimmer auch ohne Strom befeuchten. Diese Maßnahmen steigern die Luftfeuchtigkeit spürbar:
Zusätzlich hilft regelmäßiges Stoßlüften dabei, verbrauchte Luft schnell gegen frische Außenluft auszutauschen.
Wenn Sie richtig lüften und die genannten Methoden nutzen, steigern Sie die Raumfeuchte um wenige Prozentpunkte. Für dauerhaft stabile Werte bieten elektrische Geräte die zuverlässigere Lösung.

Der erste Schritt ist immer die Messung. Ein digitaler Feuchtigkeitsmesser zeigt genau, ob und wo Handlungsbedarf besteht. Viele Modelle erfassen zusätzlich die Temperatur und eignen sich für mehrere Räume gleichzeitig.
Steigt die Luftfeuchtigkeit über 60 %, zum Beispiel in Keller, Bad oder schlecht belüfteten Räumen, hilft ein Entfeuchter dabei, Luft zu trocknen.
Wenn Sie regelmäßig Luft befeuchten und auf die Luftfeuchtigkeit achten, sorgen Sie für ein dauerhaft angenehmes Raumklima.
Vor allem lohnt es sich von Oktober bis März Luft zu befeuchten, wenn Heizungsluft die Raumfeuchtigkeit stark absenkt. In dieser Zeit laufen Geräte mit Hygrostatsteuerung täglich im Betrieb und ohne manuellen Eingriff. In den Sommermonaten liegt die Luftfeuchtigkeit in den meisten deutschen Innenräumen im empfohlenen Bereich.
Luft zu befeuchten, bietet sich an, sobald das Hygrometer dauerhaft Werte unterhalb des empfohlenen Bereichs anzeigt. Bei einem einmaligen kurzen Ausreißer nach unten reicht es, abzuwarten. Wer täglich Symptome wie trockene Augen oder gereizte Schleimhäute bemerkt, prüft als ersten Schritt die Raumluftfeuchtigkeit.
Trockene Raumluft wirkt sich umso stärker aus, je länger die tägliche Aufenthaltszeit in einem Raum ist. Wer viele Stunden im Homeoffice oder Schlafzimmer verbringt, spürt niedrige Luftfeuchtigkeit stärker als jemand, der sich dort nur kurz aufhält. Besonders immungeschwächte Personen besprechen Maßnahmen zur Raumluftverbesserung am besten direkt mit ihrem Arzt.
Bei trockener Luft im Schlafzimmer eignet sich ein Zielbereich von 45 bis 55 % als Richtwert für die Nacht. Das liegt etwas unter dem Tagesmaximum, da schlafende Menschen über Atem und Haut Feuchtigkeit abgeben und die Raumfeuchtigkeit dabei leicht steigt. Ein Gerät mit einem Hygrostat steuert das vollautomatisch.
Trockene Raumluft wirkt sich umso stärker aus, je länger die tägliche Aufenthaltszeit in einem Raum ist. Wer viele Stunden im Homeoffice oder Schlafzimmer verbringt, spürt niedrige Luftfeuchtigkeit stärker als jemand, der sich dort nur kurz aufhält. Besonders immungeschwächte Personen besprechen Maßnahmen zur Raumluftverbesserung am besten direkt mit ihrem Arzt.
Bei trockener Luft im Schlafzimmer eignet sich ein Zielbereich von 45 bis 55 % als Richtwert für die Nacht. Das liegt etwas unter dem Tagesmaximum, da schlafende Menschen über Atem und Haut Feuchtigkeit abgeben und die Raumfeuchtigkeit dabei leicht steigt. Ein Gerät mit einem Hygrostat steuert das vollautomatisch.
Möchten Allergiker die Raumluft befeuchten, gilt Folgendes: Verdampfer sind die hygienischste Wahl, da das Erhitzen auf über 100 °C Keime und Schimmelsporen im Gerät abtötet. Verdunster erfordern eine besonders konsequente Reinigung, da Behälter und Filter bei mangelnder Pflege Keime an die Raumluft abgeben können. Bei Ultraschallgeräten empfiehlt sich tägliches Spülen des Tanks, da das Gerät auch Bakterien aus stehendem Wasser zerstäuben kann.
Bei trockener Luft im Schlafzimmer eignet sich ein Zielbereich von 45 bis 55 % als Richtwert für die Nacht. Das liegt etwas unter dem Tagesmaximum, da schlafende Menschen über Atem und Haut Feuchtigkeit abgeben und die Raumfeuchtigkeit dabei leicht steigt. Ein Gerät mit einem Hygrostat steuert das vollautomatisch.
Möchten Allergiker die Raumluft befeuchten, gilt Folgendes: Verdampfer sind die hygienischste Wahl, da das Erhitzen auf über 100 °C Keime und Schimmelsporen im Gerät abtötet. Verdunster erfordern eine besonders konsequente Reinigung, da Behälter und Filter bei mangelnder Pflege Keime an die Raumluft abgeben können. Bei Ultraschallgeräten empfiehlt sich tägliches Spülen des Tanks, da das Gerät auch Bakterien aus stehendem Wasser zerstäuben kann.
Möchten Allergiker die Raumluft befeuchten, gilt Folgendes: Verdampfer sind die hygienischste Wahl, da das Erhitzen auf über 100 °C Keime und Schimmelsporen im Gerät abtötet. Verdunster erfordern eine besonders konsequente Reinigung, da Behälter und Filter bei mangelnder Pflege Keime an die Raumluft abgeben können. Bei Ultraschallgeräten empfiehlt sich tägliches Spülen des Tanks, da das Gerät auch Bakterien aus stehendem Wasser zerstäuben kann.