×

Registrieren

Ihre Daten

Anmeldedaten

oder anmelden

First name is required!
Last name is required!
First name is not valid!
Last name is not valid!
This is not an email address!
Email address is required!
This email is already registered!
Password is required!
Enter a valid password!
Please enter 6 or more characters!
Please enter 16 or less characters!
Passwords are not same!
Terms and Conditions are required!
Email or Password is wrong!

Kellerentfeuchtung

Was Sie über die Kellerentfeuchtung wissen sollten


Feuchte, ungemütliche Kellerräume dürfte fast jeder kennen. Die möglichen Ursachen und drohenden Gefahren sowie der Einfluss des Lüftungsverhaltens und der Königsweg zur nachhaltigen Entfeuchtung sind dagegen weniger bekannt. Das ist Grund genug, um diese Aspekte an dieser Stelle genauer zu beleuchten. Von der Entfeuchtung der Kellerräume profitieren nicht nur die Gesundheit der Hausbewohner und das Gebäude. Anschließend können die ehemals muffigen und deshalb oft kaum noch genutzten Keller sich in einen Ort verwandeln – etwa in Form eines Hobby- oder Partykellers – an dem sich Bewohner und Gäste wieder wohlfühlen können. 

Wann sind Keller zu feucht und wie lässt sich das ermitteln?


Der Begriff Luftfeuchtigkeit bzw. Luftfeuchte bezeichnet allgemein den Anteil des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs. Dabei ist ein gewisses Maß an Feuchtigkeit in der Raumluft nicht nur normal, sondern sogar wünschenswert, weil weder zu feuchte noch zu trockene Luft in Innenräumen Menschen gut tut. So liegt die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen etwa zwischen 36 und 65 Prozent. Dementsprechend ist die Luftfeuchtigkeit bei unter 36 Prozent zu niedrig und bei mehr als 65 Prozent zu stark ausgeprägt. Zur Ermittlung der herrschenden Luftfeuchte dient in der Regel ein sogenanntes Hygrometer. Oft ist dieses auch Teil von Wetterstationen für den Hausgebrauch. Wer selbst die Luftfeuchtigkeit im heimischen Keller messen möchte, ist gut beraten, das Hygrometer vorab im jeweiligen Kellerraum zu platzieren und vor dem Start des Messvorgangs rund zwei Stunden zu warten. Das Ausmaß der Luftfeuchte ist nämlich temperaturabhängig und durch dieses Vorgehen ist gewährleistet, dass das Hygrometer auch die im Raum herrschende Temperatur angenommen hat. Wer hingegen das Hygrometer aus dem warmen Wohnzimmer in den kalten Keller transportiert und sofort das Messergebnis ermittelt, erhält zwangsläufig unzutreffende Werte, die das Ausmaß der realen Luftfeuchte nicht korrekt wiedergeben.

Wieso sind speziell Kellerräume oft zu feucht?


Feuchtigkeit entsteht in Keller- und Wohnräumen in den meisten Fällen, weil kein ausreichender Luftaustausch stattfindet. Denn beim Lüften kann nicht nur die verbrauchte Raumluft, sondern auch die darin enthaltene Feuchtigkeit nach draußen gelangen. Während sich das Feuchtigkeitsproblem in Wohnräumen jedoch weitgehend entschärfen lässt, wenn Bewohner mindestens dreimal täglich für etwa zehn Minuten gut durchlüften, ist die Problematik bei Kellerräumen komplexer. Ist es draußen kalt bzw. kälter als innen, dringt zwar – wie in der Regel auch gewünscht – Feuchtigkeit nach draußen, sodass der Keller trockener wird. Wenn jedoch draußen höhere Temperaturen als in den Kellerräumen herrschen, funktioniert das nicht mehr. Das Feuchtigkeitsproblem verschärft sich sogar noch. Falls nämlich die warme Außenluft in den Keller dringt, kondensiert die darin enthaltene Feuchtigkeit unweigerlich an den kalten Wänden und Decken – Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch vom „Kondensationseffekt“. Bei hohen Außentemperaturen ist das besonders problematisch, da Luft um so mehr Wasser aufnehmen kann, je wärmer sie ist. Wer seinen Keller also im warmen Sommer besonders ausgiebig lüftet, bekämpft nicht sein Feuchtigkeitsproblem, sondern verschlimmert es sogar noch. Im kalten Winter ist hingegen das Lüften von feuchten Kellerräumen empfehlenswert. In Wohnräumen ist die Problematik meistens auch deshalb weniger stark ausgeprägt, da hier die Innentemperaturen in der Regel höher als die Außentemperaturen sind. Auch wenn das unsachgemäße Lüften die wohl häufigste Ursache für feuchte Keller darstellt, sind noch weitere Ursachen denkbar. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um undichte Kellerwände, unsachgemäße Dämmungen oder Wasserschäden. 

Weshalb sind feuchte Kellerräume gefährlich?


Bei Feuchtigkeit in Wohn- und Kellerräumen handelt es sich leider nicht nur um ein kosmetisches Problem. Die Folgen und daraus resultierenden Gefahren sind gravierender. Denn aus Feuchtigkeit in Innenräumen resultiert in vielen Fällen die Bildung und Ausbreitung von Schimmelpilzen. Dieser schwarze Schimmel kann bei Mensch und Tier nicht nur Allergien, sondern auch Erkrankungen und vorübergehende oder sogar dauerhafte Schädigungen – etwa der Atemwege – auslösen. Zudem hat Schimmel das Potenzial, die Bausubstanz des betroffenen Gebäudes nachhaltig zu beeinträchtigen. Deswegen ist es ratsam, nicht nur den Schimmelbefall zu bekämpfen, sondern auch dessen zentrale Ursache – nämlich die zu hohe Feuchtigkeit – umgehend zu beheben. Somit sind Maßnahmen zur Entfeuchtung von muffigen Kellerräumen ratsam.

Wie lässt sich ein Keller nachhaltig und komfortabel entfeuchten?


Vor Beginn der eigentlichen Kellerentfeuchtung sollten Betroffene beachten, dass der schon vorhandene Schimmel durch die Entfeuchtung nicht automatisch verschwindet. Diese entzieht ihm nur die Wachstumsgrundlage und verhindert die weitere Bildung und Ausbreitung des gefährlichen Pilzes. Deshalb gilt es, den schon vorhandenen Schimmel mit geeigneten Maßnahmen zu beseitigen. Zudem ist es wichtig, die Ursache der zu hohen Luftfeuchtigkeit zu beheben. Dabei führt – wie bereits erwähnt – der Verzicht auf regelmäßige Lüftung genauso zu einem feuchten und oft auch schimmeligen Keller wie das falsche Lüftungsverhalten. Eine Abhilfe können hier grundsätzlich Entfeuchtungsanlagen schaffen. Allerdings transportieren herkömmliche Geräte ohne entsprechende Feuchtigkeitssensoren auch dann noch nach draußen, wenn das Feuchtigkeitsproblem längst behoben ist, und verbrauchen dabei laufend Strom. Wenn sie die herrschenden Temperaturen nicht messen können, verschärfen solche Basismodelle in den heißen Sommermonaten – wie schon skizziert – wegen des Kondensationseffekts sogar im schlimmsten Fall das Feuchtigkeitsproblem. Sinnvoller ist hier die Anschaffung einer modernen, mit den entsprechenden Sensoren ausgestatteten Entfeuchtungsanlage, deren höhere Anschaffungskosten sich oft schon durch geringere Stromkosten und bessere Ergebnisse bezahlt machen.

So machen RL-Kellerentfeuchtungssets Ihren Keller wieder trocken


Als moderne, leistungsfähige und intelligent arbeitende Anlagen sind die RL-Sets zur Kellerentfeuchtung empfehlenswert. Sie sind sowohl mit Feuchtigkeits- als auch mit Temperatursensoren für den Innen- und Außenbereich ausgestattet. In Verbindung mit dem zum Lieferumfang gehörenden Enfeuchtungs-Steuergerät ist so sichergestellt, dass die Entfeuchtung nur dann stattfindet, wenn sie notwendig und sinnvoll ist. Dazu messen die Sensoren laufend nicht nur das Niveau der Luftfeuchtigkeit, sondern auch die Temperatur. Dank vielfältiger Einstellungsoptionen können Nutzer die Anlagen bequem an ihre Bedürfnisse anpassen. Zudem sind für großflächige Kellerräume besonders günstige Doppelsets erhältlich. Speziell für bewohnte Kellerräume sind RL-Kellerentfeuchtungssets in Verbindung mit den modernen Lüftungsaggregaten RL 50RA oder RL 50RAS verfügbar. Diese sorgen nicht nur für einen regelmäßigen Luftaustausch, sondern entziehen der verbrauchten Raumluft, bevor diese nach draußen gelangt, zuvor noch die darin enthaltene Wärmeenergie. Diese speichert ein effizient arbeitender keramischer Wärmeakku. Wenn die Anlage anschließend die meistens kältere Frischluft von draußen in den Innenraum pumpt, reichert der Akku diese mit der gespeicherten Wärme an. Das sorgt nicht nur für warme Kellerräume, sondern verhindert auch die Auskühlung von Kellern, die bei einfachen Aggregaten ohne Wärmerückgewinnung droht.